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Ich verkaufe hier im Shop die Devolo Homeplug-Geräte, mit denen man ein Computernetzwerk über das hauseigene Stromnetz aufbauen kann. Ich möchte gerne einen kurzen Erfahrungsbericht mit diesen Geräten geben, denn wie so viele andere Produkte, verkaufe ich diese Geräte aus Überzeugung und weil ich selbst gute Erfahrungen damit gemacht habe.
Häufig gestellte Fragen
Frage: Wie zuverlässig ist die Netzwerkverbindung?
Antwort: Ich habe in mehreren Monaten bisher noch keinen Netzwerkausfall gehabt. Bei mir ist die Verbindung mit meinen Homeplug-Geräten so zuverlässig wie eine Kabelverbindung.
Frage: Funktioniert die Homeplug-Verbindung auch in mehreren Zimmern?
Antwort: Die Netzwerkverbindung mit den Homeplug-Geräten (sowohl mit denen von Devolo als auch mit den Geräten von Acer und Netgear) funktioniert auch über mehrere Stockwerke. Voraussetzung ist, daß alle Steckdosen an demselben Stromzähler (nicht derselben Sicherung) angeschlossen sind. Das ist in den meisten Privathäusern und Wohnungen der Fall.
Frage: Ist die Verbindung abhörsicher?
Antwort: Durch Einstellen eines individuellen Passworts kann die Verbindung zwischen den Homeplug-Geräten verschlüsselt werden. Ein Abhören der Verbindung wird dadurch verhindert. Außerdem könnte die Verbindung nur von Jemandem abgehört werden, der selbst ein zusätzliches Homeplug-Gerät in eine Steckdose am selben Stromzähler anbringen kann.
Frage: Funktionieren die Geräte anderer Hersteller genauso gut?
Antwort: Ich schreibe meinen Erfahrungsbericht über die Geräte von Devolo, weil ich diese selbst im Einsatz habe. Laut Berichten von Kunden sind die Geräte von Acer und Netgear aber genauso gut, haben aber gegenüber Devolo einen günstigeren Preis. Schon deshalb biete ich sie hier auch an.
Ich hoffe, die wichtigsten Fragen damit gleich hier beantwortet zu haben.
Kaufen können Sie die Homeplug-Geräte gleich hier
Hier nun der Erfahrungsbericht:
Vor etwa 10 Jahren hat meine Familie ein kleines Haus gekauft, und ich habe mein Büro ins Kellergeschoss gelegt. Sämtliche Computeranschlüsse liegen also im Keller, und es gibt in diesem Haus auch keine Leerrohre, durch die man noch LAN-Kabel legen könnte. Als ich gerne einen Rechner im 1. Stock mit meinem Kellernetzwerk verbinden wollte, hatte ich deshalb ein Problem: Ich hätte mehrere Wände aufreißen müssen, um ein Kabel in den 1. Stock zu bekommen. Nun kenne ich einige Männer, denen schon der Gedanke daran glänzende Augen bereitet hätte: Eine gute Gelegenheit, den neuen Bohrhammer auszuprobieren, den man gerade für einen Appel und ein Ei bei Ebay ersteigert hat, oder eine Gelegenheit stundenlang mit guter Rechtfertigung mit Hammer und Meißel auf die Wände einzudreschen. Die Dame des Hauses sieht den damit verbundenen Dreck natürlich mit Nichten gern, aber was muß man nicht alles für Opfer bringen, wenn das Computernetzwerk ausgebaut werden MUSS.
Nun ja, ich muss zugeben, daß ich nicht der begeisterte Handwerker bin, und der Dreck, die Arbeit und auch die Kosten, die eine solche Aktion bedeutet hätten, haben mich abgeschreckt und dafür gesorgt, daß ich mein Vorhaben aufgegeben habe.
Kurz danach kamen die ersten WLAN-Geräte (Computervernetzung über Funk) auf den Markt, und obwohl die Dinger recht teuer waren, habe ich mir sofort zwei WLAN-Karten für zwei PCs besorgt, damit ich meinen Plan der Vernetzung damit angehen konnte. Kein Mensch weiß, warum in diesem Haus die Decken so dick sind (mein Sohn behauptet immer, der Architekt wollte wahrscheinlich den Keller gleich als Schutzkeller für einen eventuellen Atombombenangriff auslegen), aber man wird es kaum glauben, die Reichweite eines WLANs geht bei uns nicht mal bis ins Erdgeschoss. Das habe ich übrigens neulich mit moderneren WLAN-Geräten noch einmal überprüft, und es trifft leider immer noch zu. Also kam ein WLAN für mich auch nicht in Frage.
Ein paar Jahre später kamen die ersten Homeplug-Geräte heraus. Das sind "Modems", die das Netzwerksignal eines Computers in das eigene Stromnetz (zu deutsch: die Steckdose) einspeisen. Damit wird dieses Signal zu jeder anderen Steckdose im eigenen Haus geleitet und kann dort wieder abgegriffen werden. Wenn man nun an irgendeine dieser Steckdosen ein anderes "Modem" (Homeplug-Gerät) anschließt, dann können zwei Computer auf diesem Wege kommunizieren als wenn sie mit einem normalen Netzwerkkabel miteinander verbunden wären. Die Geschwindigkeit beträgt dabei im Idealfall 14 Mbit, im Vergleich zu 100 Mbit eines LAN-Kabels. Das ist natürlich vergleichsweise wenig, aber man muß sich natürlich auch überlegen, wofür man die Vernetzung braucht.
Ich brauchte sie, damit auch im 1. Stock ein Zugang zum Internet möglich wurde. Heutzutage kann man davon ausgehen, daß Jemand, der seine Computer im Haus vernetzen will, DSL für den Internetzugang hat (außer mir, da ich in einem ländlichen Gebiet wohne, in dem es kein DSL gibt, und in dem es nach Aussage der Telekom wohl auch niemals DSL geben wird). DSL hat im Augenblick eine Geschwindigkeit von 0,768 Mbit, was im Vergleich zur Homeplug-Geschwindigkeit wieder recht gering ist. Selbst wenn man die 4-fache DSL-Geschwindigkeit annimmt, die die Telekom gerne demnächst erreichen will, dann reicht ein Homeplug-Netzwerk immer noch aus, um die Geschwindigkeit des Internetzugangs nicht zu bremsen. Ich kann an dieser Stelle sagen, daß dies nicht nur eine theoretsche Überlegung ist: Weil es hier kein TDSL gibt, benutze ich selbst SkyDSL (DSL über Satellit), und damit erreicht man diese 4-fache DSL-Geschwindigkeit schon jetzt (darüber werde ich an anderer Stelle berichten). Mein Homeplug-Netzwerk kommt damit gut zurecht, und ich habe dadurch keine Geschwindigkeitseinbußen. Allerdings muß man fairerweise sagen (das sagt zumindest der Hersteller der Geräte, die ich benutze und verkaufe), daß die Geschwindigkeit abnehmen kann, wenn bestimmte elektrische Geräte im Haus laufen, wie z.B. die Waschmaschine. Auch defekte Neonröhren können wohl erheblich stören.
Für jeden, der jetzt langsam ungeduldig wird, ist hier der Link zum Webshop, wo Sie die Homeplug-Geräte von Devolo, die ich anbiete, begutachten und gerne auch gleich bestellen können, zu einem guten Preis übrigens, der deutlich unter dem empfohlenen Verkaufspreis liegt. Ich möchte hier allerdings gern für Interessierte noch ein paar Dinge erläutern:
Geräte
Die Homeplug-Geräte von Devolo sind nicht viel größer als ein Stecker und werden einfach in die Steckdose gesteckt. Dann schließt man entweder ein USB-Kabel oder ein LAN-Kabel daran an, um die Verbindung zum Computer herzustellen. Das ist sehr bequem und kann an jeder Steckdose des Hauses oder der Wohnung gemacht werden. Das ist ein weiterer Vorteil gegenüber einer festen LAN-Verkabelung, da Sie eine solche ja nicht beliebig ändern können. Sie können nicht heute Ihren PC im Wohnzimmer anschließen und morgen auf der Terasse.
Angeboten werden die Geräte einzeln oder in Starterkits zu je 2 Geräten. Logischerweise brauchen Sie mindestens zwei Geräte, um ein Netzwerk aufzubauen, deshalb lohnt sich für den Anfang das Starterkit, in dem die beiden Geräte etwas billiger sind, als wenn Sie sie einzeln kaufen. Für einen dritten PC können Sie sich dann noch immer ein einzelnes Gerät dazukaufen.

Die Homeplug-Geräte gibt es mit einem USB-Anschluß oder mit dem Ethernet-Anschluß. Welchen Sie bevorzugen, müssen Sie selbst entscheiden. Heutzutage haben die meisten Rechner einen Ethernet-Anschluß, deshalb rate ich persönlich zu dem Gerät mit Ethernet-Anschluß. Es ist nämlich flexibler einsetzbar. Warum? Man kann ein solches Gerät auch an einen Hub oder einen Switch anschließen (diese beiden Geräte kann man sich wie eine 5-fach Steckerleiste bei normalen Stromkabeln vorstellen: man kann an einen Switch oder Hub mehrere PCs anschließen). Ich verbinde auf diese Weise mit nur zwei Homeplug-Geräten 4 PCs und einen Drucker (indem ich zwei Homeplug-Geräte und 2 Switches einsetze). Switches und vor allem Hubs sind billiger als Homeplug-Geräte. Man kann sich in einem solchen Fall die Strecke zwischen zwei Homeplug-Geräten einfach wie ein Kabel vorstellen, die Geräte werden genau wie ein Kabel genutzt. Das ist sehr praktisch, kann aber nur mit Ethernet-Geräten gemacht werden, da Switches und Hubs keinen USB-Anschluß haben.
Reichweite
Die Homeplug-Geräte haben eine theoretische Reichweite von 200m, was die meisten von uns sicherlich nicht brauchen. Wichtig ist zu wissen, daß eine zuverlässige Verbindung nur gewährleistet ist, wenn alle Steckdosen, die man für die Vernetzung verwenden will, am selben Stromzähler hängen. Der Grund dafür ist etwas kompliziert, daher möchte ich darauf nicht genauer eingehen. Die Sache hat aber auch einen Vorteil: Sie brauchen nicht zu befürchten, daß Ihr Nachbar mit einem eigenen Homeplug-Gerät plötzlich in Ihr Netzwerk kommt (wie es mit WLAN z.B. leicht passieren kann), da Ihr Nachbar hoffentlich an einem eigenen Stromzähler hängt.
Sicherheit
Damit die Daten, die über das Stromnetz laufen, nicht abgehört werden können (das geht sowieso nicht so leicht, aus oben beschriebenen Grund), wird die Kommunikation zwischen zwei Homeplug-Geräten verschlüsselt. Sie müssen bei der Installation für jedes Gerät dasselbe Passwort eingeben, damit die Geräte sich untereinander verstehen.
Fazit
Für Jeden, der gerne auf bequeme Weise mehrere Rechner in seinem Haus oder seiner Wohnung vernetzen möchte, sind die Devolo Homeplug-Geräte zu empfehlen. Sie sind leicht zu installieren und sind in vielen Fällen sogar billiger, als eine feste Verkabelung wäre, wenn man den handwerklichen Aufwand dafür mitberechnet. Sie sind örtlich flexibel einsetzbar. In puncto Geschwindigkeit können Sie natürlich mit einer festen Verkabelung nicht mithalten.
Alles hier gesagt trifft natürlich auch für die Geräte von Acer und Netgear zu. |